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Der CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln

Der CO2-Fußabdruck gibt an, wie viele Kohlenstoffdioxid-Emissionen direkt und indirekt durch eine Aktivität verursacht werden oder über die Lebensstadien eines Produkts entstehen. Bei einem Lebensmittel wird das ganze CO2 gesammelt, das mit diesem Konsumgut im Zusammenhang steht.
Inhaltsverzeichnis
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Wie klimafreundlich ist unsere Nahrung?

Viele Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, beeinflussen unseren CO2-Fußabdruck erheblich.

Die größten Einsparungspotentiale in Sachen ernährungsbedingtes CO2 liegen bei Fleisch- und Milchprodukten. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass Rind- und Lammfleisch dem Klima mehr schadet als Schweinefleisch und Geflügel. Für viele von uns ein guter Grund, um mehr auf pflanzliche Kost umzusteigen, denn durch diese Art der Ernährung entstehen bedeutend weniger Klimagase. Diese Lebensmittel belasten also die CO2-Bilanz nur geringfügig. Regionale Waren sind zudem mit weniger CO2-Emissionen verknüpft.

Wer bewusster isst, betreibt aktiven Klimaschutz.
Nicht eine gesündere Ernährung, sondern auch ein sparsamer Umgang mit Lebensmitteln trägt maßgeblich zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks bei.
Viele essbare Nahrungsmittel, die auf großen Arealen von Ackerland angebaut wurden, landen auf dem Müll. Mit dem rechtzeitigen Verzehr könnte hier entgegengewirkt werden.

Jeder von uns kann aktiv dazu beitragen, seinen CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

Ernährung und CO2

Viele Menschen achten beim Einkauf immer bewusster auf die Auswahl der Lebensmittel.

Der Anteil, mit dem der Bereich Ernährung zu unserem CO2-Fußabdruck beiträgt, ist beträchtlich. Die größten Einsparungspotentiale liegen bei Fleisch- und Milchprodukten. Wenn wir zu mehr frischen pflanzlichen Produkten greifen, leisten wir aktiv einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas. Werden diese frischen Waren jedoch weiterverarbeitet, verschlechtert sich durch Haltbarmachung bzw. Tiefkühlung der CO2-Abdruck sofort. Jeder Griff zu regionalen Waren verringert ebenfalls Emissionen, da lange Transportwege wegfallen.

Aber wie kaufen wir wirklich klimafreundlich ein? Nehmen wir das Beispiel Äpfel her. Die Ernte beginnt im Herbst. Werden die Äpfel sofort danach verkauft, ist die Belastung für unser Klima gering. Müssen sie jedoch für viele Monate in Kühlhäusern gelagert werden, stellt dies wieder eine große Beeinträchtigung dar.
Auch der Griff zu importierten Waren ist sehr klimabelastend. Immerhin ist das Transportmittel Flugzeug der Klimakiller Nummer 1.

Ernähren wir uns also mit saisonalen und regionalen Produkten, verringern wir den CO2 Ausstoß erheblich und sparen somit viel Energie.

Tipps zur klimafreundlichen Ernährung

Klimaschutz und Ernährung hängen zusammen.
Durch eine klimafreundliche Ernährung kann viel zum Umweltschutz beigetragen werden. Bewusst auf Fleisch zu verzichten, bedeutet noch nicht, vegan leben zu müssen. Wenn wir auch Milchprodukte in Maßen genießen, tragen wir zur Verbesserung der Klimabilanz bei.

Genießen wir Obst- und Gemüse aus dem Freilandbau während der Saison, ernähren wir uns nicht nur vitaminreich, sondern helfen auch aktiv mit, Energie zu sparen. Frische Lebensmittel sind weniger klimabelastend als jene, die verarbeitet und gekühlt werden müssen, bis sie in unseren Einkaufskörben landen. Regionale und heimische Produkte legen nur kurze Wege zurück.

Auch Bio-Waren erfreuen sich aufgrund umweltschonender Produktionsmethoden immer größerer Beliebtheit. Bio-Produzenten leisten durch den Verzicht von Pestiziden und Gentechnik sowie durch eine artgerechte Tierhaltung einen wesentlichen Beitrag zu einem klimafreundlichen Lebensmittelkonsum.

Vermeiden wir die Verschwendung von Lebensmitteln, indem wir nur jene Waren kaufen, die wir wirklich benötigen und versuchen wir, unsere Einkäufe zu Fuß oder mit dem Rad zu erledigen. Wir tun damit unserer Gesundheit etwas Gutes und schützen auch unser Klima.

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