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Tipps zur CO2 Reduktion

Klimaschutz spielt auch in der Ernährung eine wichtige Rolle. Erfahre Tipps, worauf du achten sollst und wie du aktiv mithelfen kannst, den CO2 Abdruck zu reduzieren.
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Berücksichtige den CO2-Fußabdruck von Fleisch- und Milchprodukten

Unsere Ernährung in Österreich verursacht mehr Treibhausgasemissionen als unser PKW-Verkehr.

Durch die Reduktion von Fleisch- und Milchprodukten wird unsere Umwelt geschont. Unzählige Studien belegen, dass dieser Verzicht den CO2-Fußabdruck maßgeblich verringert. Klima, Boden und Gewässer wären viel weniger belastet. Die Erzeugung von Fleisch- und Milchwaren verursacht mehr als die Hälfte der Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft. Laut Untersuchungen zufolge wird die Umwelt durch Tierprodukte mehr zerstört als durch die am wenigsten nachhaltigen Gemüse- und Getreidearten. Wie können wir dem entgegenwirken?

Indem wir weniger Nutztiere halten, kann der Futtermittelanbau vermindert werden. Infolgedessen sinkt der Verbrauch an Pestiziden und Kunstdünger und unsere Böden und Gewässer werden weniger belastet.

Weniger Fleisch zu essen, bedeutet auch gesünder zu leben. Somit wäre zusätzlich unserem Gesundheitssystem mit einer Reduktion der Kosten geholfen.

Bevorzuge frische pflanzliche Nahrung

Ernähren wir uns rein pflanzlich, verzichten wir auf tierische sowie aus Tieren gewonnene Produkte.

Dazu gehören neben Fleisch und Fisch auch Milchprodukte, Eier, Honig und Gelatine. Es gibt bereits eine Vielzahl an Möglichkeiten, fleischfreie Speisen zuzubereiten.

Mit einer pflanzenbasierten Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann man verschiedenen Krankheiten und auch dem Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, vorbeugen. Diese Art der Lebensmittel besitzen eine hohe Nährstoffdichte und jene Ballaststoffe, die die Verdauung regulieren und der Darmträgheit vorbeugen.

Es gibt bereits eine Vielzahl an Möglichkeiten, fleischfreie Speisen zuzubereiten. Eine Übergangshilfe bieten sogenannte Fleischersatzprodukte. Bei diesen Alternativen greifen viele Konsumenten zu Bio-Ware aufgrund der geringen Verwendung von Zusatzstoffen.

Besonders Bio-Obst und Bio-Gemüse zum richtigen Reifezeitpunkt geerntet, enthalten jede Menge an lebenswichtigen Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Weniger Pestizide tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Die Tierhaltung verursacht so viele Treibhausgase wie der gesamte Verkehr.

Wählen wir frische regionale und saisonale Produkte, z.B. Gemüse aus dem Freiland, stärken wir nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern sparen durch kurze Transportwege zusätzlich Schadstoffemissionen und Verpackungsmüll ein und entlasten so unsere Umwelt

Wähle regionale Produkte

Einkaufen in der näheren Umgebung wird ständig beliebter. Immer mehr Konsumenten wollen die Herkunft der Produkte, die in den Einkaufskörben landen, nachverfolgen können.

Durch den Kauf von regionalen Erzeugnissen schaffen wir Arbeitsplätze im eigenen Land und schützen das Klima und schonen die Umwelt. Entscheiden wir uns für regionale Produkte, bleibt die Wertschöpfung hier in Österreich und kommt lokalen Produzenten zugute.

Im Gegensatz zu importierter Ware werden regionale Produkte frisch geerntet und halten länger. Wir können somit Ressourcen sparen, weil wir weniger benötigen und weniger verdorbenes Essen entsorgen müssen.

Obst und Gemüse werden zum optimalen Reifezeitpunkt geerntet. Licht- und wärmescheue Nährstoffe bleiben besser erhalten und entfalten auf dem Teller ihre ganze Kraft. Sekundäre Pflanzenstoffe bringen unser Immunsystem in Schwung und wir beugen Herz-Kreislauferkrankungen vor. Greifen wir zusätzlich noch zu Bio-Produkten, haben wir keine Rückstände chemischer Dünger in unseren Lebensmitteln, helfen Treibhausgase einzusparen und das Klima zu schonen.

Waren aus der Umgebung haben keine langen Transportwege hinter sich. Demzufolge wird ein geringerer CO2-Ausstoß verursacht.

Jeder Einzelne von uns kann also mit dem eigenen Verhalten einen wichtigen Beitrag leisten, die regionale Wirtschaft zu stärken.

Kaufe klimafreundlich ein

Wer seine Einkäufe klimafreundlich erledigt, kann tagtäglich zum Klimaschutz beitragen. Es ist an der Zeit, unsere Konsumgewohnheiten zu überdenken.
Kurze Wege mit dem Rad zurücklegen, trägt zu Schutz unserer Umwelt bei. Bringen wir auch noch unsere eigene Einkaufstasche mit, ersparen wir der Umwelt jede Menge an Verpackung.

Der Verzicht von Tiefkühlwaren hilft Emissionen reduzieren. Frisches Gemüse ist das ganze Jahr über erhältlich. Auch das Wintergemüse ist genauso vielfältig. Rüben, Zwiebelgewächse, verschiedenen Kohlarten und köstliche Wintersalate runden das Angebot ab. Vitamine und Pflanzenstoffe helfen, unser Immunsystem zu stärken. Stellen wir unseren Speiseplan nach den vier Jahreszeiten zusammen und entdecken wir die Schätze des Bodens aufs Neue!

Setzen wir auf Frische und vermeiden eine energieaufwendige Lagerung. Unser Körper wird uns die Zufuhr wichtiger Enzyme, Vitamine und Spurenelementen danken. Wer gesünder isst, tut also nicht nur seinem Körper etwas Gutes.

Mit einer sorgfältigen Planung können wir verhindern, dass wertvolle Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Auch aus Resten lassen sich leckere Gerichte herstellen. Der Kreativität sei hier keine Grenze gesetzt.

Helfen wir mit unserem Einkaufsverhalten Emissionen von Treibhausgasen zu minimieren und den Klimawandel aufzuhalten.

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